Serverless verspricht, technische Infrastruktur zu vereinfachen: Funktionen laufen bei Bedarf, skalieren automatisch und müssen nicht dauerhaft betrieben werden. Für KI-Workflows kann das attraktiv sein, aber nicht jedes Szenario passt.
Wo Serverless helfen kann
Kurz laufende Analyseaufgaben, Bildverarbeitung, Datenvalidierung oder Trigger nach Formularen lassen sich oft gut serverless abbilden. Unternehmen zahlen dann eher für Nutzung als für dauerhafte Infrastruktur.
Welche Risiken bedacht werden müssen
Abhängigkeit vom Anbieter, Datenschutz, Latenz, Kostenkontrolle und Monitoring dürfen nicht unterschätzt werden. Besonders bei personenbezogenen Daten muss die Verarbeitung sauber dokumentiert sein.
- Datenfluss und Speicherorte vorab klären.
- Kostenlimits und Monitoring einrichten.
- Fallbacks planen, wenn externe Dienste nicht erreichbar sind.
- Keine kritischen Entscheidungen ohne Human Review automatisieren.
Kubertino-Perspektive
Serverless kann ein guter Baustein sein, wenn der Prozess klar ist. In Website- und Lead-Systemen starten wir deshalb mit der Frage: Was soll automatisiert werden und welcher Wert entsteht dadurch?
Serverless ist ein Werkzeug, keine Strategie. Es sollte zu Daten, Prozess und Risiko passen.
Wenn Sie prüfen möchten, welche dieser Punkte für Ihre Website, Ihre Inhalte oder Ihre internen Prozesse relevant sind, ist ein strukturierter KI-Potenzial-Check der nächste sinnvolle Schritt.